Behandlungsmethoden

Intravitreale Medikamenteneingabe

Medikamente die in Tabletten- oder Salbenform verabreicht werden, gelangen nicht oder nicht in ausreichender Menge in das Innere des Auges, um Strukturen wie die Retina oder Makula zu erreichen und dort ihre Wirkung zu entfalten. Die Lösung liegt in einem Verfahren, das als intravitreale Medikamenteneingabe bezeichnet wird. Es handelt sich um einen minimalinvasiven, chirurgischen Eingriff. Die flüssigen Medikamente werden unter örtlicher Betäubung in das Innere des Auges, dem Glaskörper, gespritzt. Der Glaskörper besitzt keine Blutgefäße und Nerven und ist deshalb nicht schmerzempfindlich. Die Betäubung erfolgt durch Gabe von Augentropfen.

Die Nadel mit einem Durchmesser von weniger als einen Millimeter  wird bis zu einer Tiefe von sechs bis sieben Millimeter in den Augapfel eingeführt. Die Einstichstelle hat einen Abstand von  ungefähr vier Millimetern zum Rand der Iris. Die injizierten Medikamente können auf diese Weise ihre Wirkung an der gewünschten Stelle entfalten. Die Verteilung im gesamten Körper über den Blutkreislauf wird verhindert, so dass auch das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen auf ein Minimum reduziert werden kann.

Die intravitreale Medikamenteneingabe bietet sich bei Erkrankungen des Glaskörpers, der Netzhaut und der Makula an. Häufig kommt diese Methode bei Behandlung der altersabhängigen Makuladegeneration, eines Makulaödems und weiteren Nezhauterkrankungen zum Einsatz.

Die Komplikationsrate bei diesem Eingriff ist sehr gering und liegt unter einem Prozent.  Mögliche Komplikationen sind Verletzung der Linse, Einblutungen in den Glaskörper und Netzhauabhebung. In der Regel können diese Schwierigkeiten folgenlos behoben werden. Wie bei jeder Injektion besteht die Gefahr einer bakteriellen Infektion. Da die intravitreale Medikamenteneingabe unter sterilen Bedingungen und der Beachtung strenger Hygienevorschriften durchgeführt wird, ist dieses Risiko ebenfalls sehr gering. Augenlider, Bindehaut und angrenzende Hautpartien werden vor dem Eingriff antibakteriell behandelt.

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