Behandlungsmethoden

Laser

Vitreolyse

Tango Reflex 450x310Eine Glaskörpertrübung äußert sich in der Regel durch sogenannte Floaters, auch als Mouches volantes (fliegende Mücken) bezeichnet.
Es handelt sich dabei, um dunkle oder halb durchsichtige Punkte, Streifen oder Schlieren, die wahrgenommen werden.
Durch die Laser-Vitreolyse werden diese in der Regel aus Kollagen bestehenden Gewebeklumpen aufgelöst oder zerschnitten.
Dies geschieht dadurch, dass die einzelnen Floater punktgenau mit Laserstrahlen beschossen werden.
Die Vitreolyse wird in der Regel ambulant und unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Für diesen Eingriff wird die Pupille mit Augentropfen eingestellt und das Auge betäubt. Dann wird ein Kontaktglas, das wie eine Lupe wirkt, auf das Auge aufgesetzt.
Der Laser ist an die sogenannte Spaltlampe, eine Art Mikroskop, angeschlossen. So kann der Laser auf die Floater im  Glaskörper des Auges gerichtet werden.

YAG Kapsulotomie

Es besteht die Möglichkeit, dass nach einem operativen Eingriff aufgrund des Kranhkeitsbildes Grauer Star, sich ein sogenannter Nachstar (Kapselfibrose) ausbildet. Bei der Operation des grauen Star wird die krankhafte Linse entfernt und durch ein künstliche ersetzt. Die hintere Linsenkapsel bleibt dabei erhalten, da in diesem Fall der Eingriff problemloser verläuft. Dieser Teil kann sich nach einiger Zeit eintrüben. Eine erneute Verschlechterung des Sehvermögens ist die Folge. Dies wird als Nachstar bezeichnet. Mit Hilfe eines YAG (Yttrium-Aluminium-Granat)-Lasers kann diese Eintrübung innerhalb kurzer Zeit, ambulant und unter örtlicher Betäubung entfernt werden.

Dabei wird die hintere Linsenkapsel durchtrennt, so dass wieder ein klares Sehen möglich wird.

Für diesen Eingriff wird die Pupille mit Augentropfen erweitert und das Auge betäubt. Dann wird ein Kontaktglas, das wie eine Lupe wirkt, auf das Auge aufgesetzt. Der Laser ist an die sogenannte Spaltlampe, eine Art Mikroskop, angeschlossen. Auf diese Weise kann der Laserstrahl direkt auf die Stelle in der hinteren Linsenkapsel gerichtet werden, in der sich die Zellen, die die Eintrübung hervorrufen befinden. Durch den Laserstrahl werden in dem Häutchen kleine Löcher erzeugt, so dass das Licht wieder ungehindert das Auge passieren kann.

YAG-Iridotomie

Die YAG-Iridotomie ist eine Laseroperation, die zur Behandlung einer bestimmten Form der Krankheit Grüner Star, dem sogenannten Engwinkelglaukom zum Einsatz kommt. Bei diesem Eingriff wird durch einen Laserstrahl ein kleines Loch in der Iris des Auges erzeugt. Ziel ist es, eine direkte Verbindung zwischen der hinteren und vorderen Augenkammer zu erzeugen, um den Augeninnendruck zu reduzieren.

Die YAG-Iridotomie wird in der Regel ambulant und unter örtlicher Betäubung durchgeführt, ist schmerzlos und zeigt wenige Risiken und Nebenwirkungen. Für diesen Eingriff wird die Pupille mit Augentropfen enggestellt und das Auge betäubt. Dann wird ein Kontaktglas, das wie eine Lupe wirkt, auf das Auge aufgesetzt. Der Laser ist an die sogenannte Spaltlampe, eine Art Mikroskop, angeschlossen. So wird der Laser auf die Stelle in der Regenbogenhaut ausgerichtet und durch die Abgabe eines Laserstrahls das Loch erzeugt. Dies geschieht punktgenau, so dass umliegendes Gewebe nicht geschädigt wird.

Es ist möglich, dass diese Behandlung mehrere Mal wiederholt werden muss.

Selektive Laser-Trabekuloplastik (SLT)

Die SLT ist eine Laseroperation, die zur Behandlung einer bestimmten Form der Krankheit Grüner Star, dem sogenannten Offenwinkelglaukom zum Einsatz kommt. Diese Krankheit ist durch eine Erhöhung des Augeninnendrucks gekennzeichnet.

Bei der SLT Lasertherapie werden sehr kurze, energiearme Lichtimpulse verwendet, die gezielt auf Melanin- bzw. Pigmentzellen im Auge wirken. Diese befinden sich im sogenannten Trabekelmaschenwerk des Kammerwinkels im Auge und stellen eine Art Abflussfilter dar. Diese Zellen werden danach über einen regenerativen, körpereigenen Selbstheilungsprozess erneuert. Auf diese Weise wird der Innendruck des Auges gesenkt, da das Kammerwasser besser abfließen kann.

Die SLT wird in der Regel ambulant und unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Für diesen Eingriff wird die Pupille mit Augentropfen enggestellt und das Auge betäubt. Dann wird ein Kontaktglas, das wie eine Lupe wirkt, auf das Auge aufgesetzt. Der Laser ist an die sogenannte Spaltlampe, eine Art Mikroskop, angeschlossen. So kann der Laser auf die speziellen Zellen im Kammerwinkel des Auges gerichtet werden.

Es ist möglich, dass diese Behandlung mehrere Mal wiederholt werden muss.

Argon-Laser-Koagulation (ALK)

Die ALK kann zur Behandlung von Erkrankungen der Netzhaut eingesetzt werden. Zu den Krankheitsbildern bei denen diese Methode zum Einsatz kommt, gehören Netzhautabhebungen, die altersabhängige Makuladegeneration, das Makulaödem und die diabetische Retinopathie. Mit der ALK ist es möglich krankhafte Blutgefäße mit einem heißen Laserstrahl zu veröden und kleine Löcher in der Netzhaut zu schließen. Dazu werden die Ränder dieser Löcher gezielt Laserimpulsen ausgesetzt, so dass sie sich mit dem darunter liegenden Gewebe verbinden.

Die ALK wird in der Regel ambulant und unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Für diesen Eingriff wird die Pupille mit Augentropfen geweitet und das Auge betäubt. Dann wird ein Kontaktglas, das wie eine Lupe wirkt, auf das Auge aufgesetzt. Der Laser ist an die sogenannte Spaltlampe, eine Art Mikroskop, angeschlossen. So kann der Laser auf die zu behandelnden Stellen in der Netzhaut gerichtet werden. Es ist möglich, dass diese Behandlung mehrere Mal wiederholt werden muss.


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