Diagnostik

Hornhaut

Die Hornhaut, in der Fachsprache als Cornea bezeichnet, ist Teil der äußeren Augenhaut, besteht aus mehreren Schichten und bildet den Abschluss des Auges nach außen. Diese Struktur ist von Tränenflüssigkeit benetzt. Sie dient zur Lichtbrechung.

Die Hornhaut kann von verschiedenen Erkrankungen betroffen sein. Dazu gehören zum Beispiel das Sicca Syndrom, Keratokonus und Cornea Guttata.

Das Sicca Syndrom (Keratoconjunctivis sicca) ist als trockenes Auge bekannt.
Rötung der Augen, Fremdkörpergefühl, Kratzen, Brennen, Schleimabsonderung, Lichtempfindlichkeit, müde Augen und geschwollene Augenlider sind typische Symptome bei dieser Erkrankung des Auges.
Das Sicca Syndrom ist eine Benetzungsstörung der Hornhaut, aufgrund einer Verminderung der Tränenmenge oder durch eine verstärkte Verdunstung des Tränenfilms. Als Folge treten Entzündungen an der Oberfläche des Auges auf. Auslöser können Vorerkrankungen, zum Beispiel Diabetes und Rheuma, Medikamente aber auch Umwelteinflüsse, wie Zugluft, Feinstaub und viele weitere sein. Die altersbedingte verringerte Produktion der Tränenflüssigkeit kann zur Entstehung dieses Krankheitsbildes beitragen.
Die Behandlung erfolgt in der Regel medikamentös mit Präparaten, die die Augenoberfläche benetzen und die Qualität des Tränenfilms verbessern.
Obwohl es sich um eine Störung der Benetzung des Auges handelt, kann es zu vermehrten Tränenfluss kommen.



Bei der Krankheit Keratokonus handelt es sich um eine Vorwölbung der Hornhaut.
Das Sehen ist verzerrt und die Sehschärfe verschlechtert sich. Es kommt zur Kurzsichtigkeit. Zusätzlich kann es zu einer erhöhten Licht- und Blendempfindlichkeit kommen.
Keratokonus ist eine Bindegewebsschwäche der Hornhaut, die aufgrund ihrer Elastizität im Laufe der Jahre immer dünner wird und sich kegelförmig nach vorne ausbeult. In der Regel ist Keratokonus erblich bedingt und tritt zwischen dem zwanzigsten und dreißigsten Lebensjahr auf.
Im Anfangsstadium der Erkrankung kann die Hornhaut operativ versteift werden. Bei dem als UVA-Riboflavin-Crosslinking bezeichneten Verfahren werden die Kollagenfasern des Hornhautbindgewebes mit Hilfe von UVA Licht quervernetzt und die Hornhaut auf diese Weise verfestigt.  Im fortgeschrittenen Stadium kann nur noch eine Hornhauttransplantation Abhilfe schaffen.
Mit einer als Keratographie bezeichneten Methode lässt sich die Hornhautoberfläche dreidimensional darstellen. Ein Keratograph ist ein schirmförmiger Apparat, in dem der Patient hineinschaut. Die Untersuchung erfolgt berührungslos



Die Cornea Guttata (Fuchs-Endotheldystrophie) ist eine Form der Hornhautdystrophie, bei der Endothelzellen der Hornhaut absterben.
Zu Beginn ist der Verlauf symptomfrei. Bei fortgeschrittener Erkrankung nimmt die Sehstärke ab, die visuelle Wahrnehmung erfolgt wie durch Nebel. Zusätzlich können auch Schmerzen und ein Fremdkörpergefühl entstehen.
Die Ursache der Erkrankung  Cornea Guttata ist das Absterben von Endothelzellen auf der Rückseite der Hornhaut. Die Aufgabe dieser Zellen ist es, Flüssigkeit von der Hornhaut in die Vorderkammer des Auges zu pumpen. Nimmt die Zahl der Endothelzellen ab, sammelt sich vermehrt Flüssigkeit in der Hornhaut an
Die Behandlung erfolgt operativ. Es ist eine sogenannte Endotheltransplantation erforderlich, bei der die erkrankte Endothelzellschicht durch eine neue Spenderzellschicht ersetzt wird 

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